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Cyber-Risiken

Aufgrund zahlreicher Sonderkonditionen, die wir mit unseren Vertragspartnern für unsere Kunden aushandeln konnten, bieten wir Ihnen eine Angebotsanforderung an. Zudem sind auch risikospezifische, individuelle Betrachtungen erforderlich.

Ausschließlich Sie entscheiden, ob bzw. auf welchem Wege wir Sie zum abgegebenen Angebot kontaktieren dürfen.

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Cyber-Risiken

Aufgrund zahlreicher Sonderkonditionen, die wir mit unseren Vertragspartnern für unsere Kunden aushandeln konnten, bieten wir Ihnen eine Angebotsanforderung an. Zudem sind auch risikospezifische, individuelle Betrachtungen erforderlich.

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Cyberschutz, der zu Ihrem Betrieb passt.

Ein falscher Anhang kann Server verschlüsseln und Aufträge tagelang blockieren. Damit daraus kein Existenzrisiko wird, ver­gleichen wir für Sie die Cyber-Konzepte mehrerer Versicherer.

  • 202,4 Mrd. € Schaden durch digitale Angriffe auf deutsche Unternehmen — in zwölf Monaten. Bitkom, Wirtschaftsschutz 2025
  • rund 80 % der registrierten Ransomware-Angriffe treffen kleine und mittlere Unternehmen. GDV auf Basis BSI-Lagebericht, 2026
  • rund 3 % der versicherten Unternehmen erleiden im Jahr einen Cyberschaden — Versicherer setzen Mindeststandards bei der IT-Sicherheit voraus. GDV, 2026

Was ist versichert?

Eine Cyberpolice besteht aus Bausteinen. Welche Sie brauchen, hängt davon ab, wovon Ihr Betrieb abhängt, wenn die Technik steht.

  • Cyber-Eigenschadendeckung

    IT-Forensik, Wiederherstellung von Daten und Systemen, Krisenkommunikation, Rechtsberatung.

  • Cyber-Haft­pflicht

    Ansprüche Dritter, etwa nach einer Datenpanne. Berechtigte werden gedeckt, unberechtigte abgewehrt.

  • Cyber-Betriebsunterbrechung

    Entgangener Gewinn und fortlaufende Kosten, wenn Sie tagelang nicht produzieren oder abrechnen können.

  • Cyber-Vertrauensschaden

    Unterschlagung, manipulierte Überweisungen, gefälschte Zahlungsanweisungen der „Geschäftsführung“.

  • Cyber-Erpressung

    Der Ransomware-Fall: Krisenteam, Verhandlungsführung, Wiederanlauf — und gegebenenfalls das Lösegeld.

  • Kredit­kartenschäden

    Vertragsstrafen der Kartenorganisationen nach PCI-DSS und die Neuausstellung betroffener Karten.

An­ge­bot an­for­dern

Sechs Angaben, rund 60 Sekunden. Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen mit einem konkreten Vorschlag.

Unsicher? Feld einfach leer lassen — dann schlagen wir Ihnen den passenden Umfang vor.

  • Kostenlos
  • Unverbindlich
  • Antwort in 2 Werktagen

Häufige Fragen

Was kostet eine Cyberversicherung?

Das lässt sich seriös erst nach dem Vergleich sagen. Der Beitrag hängt vor allem an Umsatz, Mitarbeiterzahl, Branche und dem Stand Ihrer IT-Sicherheit — deshalb fragen wir genau diese Kennzahlen ab.

Wir sind ein kleiner Betrieb. Sind wir überhaupt ein Ziel?

Ja — gerade deshalb. Rund 80 Prozent der registrierten Ransomware-Angriffe treffen kleine und mittlere Unternehmen. Angegriffen wird selten gezielt, sondern automatisiert: Suchprogramme finden offene Systeme, unabhängig davon, wer dahintersteht.

Warum ist Ihr Formular so viel kürzer als üblich?

Für ein erstes Angebot genügen Umsatz, Mitarbeiterzahl und die gewünschten Bausteine. Die detaillierten Risikofragen des Versicherers — zu Backups, Updates, Zugriffsschutz — kommen später und gehören ins Gespräch, nicht in ein Webformular.

Was passiert nach dem Absenden mit meinen Daten?

Ihre Angaben gehen an unsere Kolleginnen und Kollegen in Augsburg und werden ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet. Keine Weitergabe zu Werbezwecken. Widerruf jederzeit formlos, zum Beispiel per E-Mail an service.augsburg@aventusgruppe.de.

  1. Bitkom e. V., „Wirtschaftsschutz 2025“, 18.09.2025: 289,2 Mrd. € Gesamtschaden, davon 202,4 Mrd. € durch Cyberangriffe. bitkom.org
  2. GDV, „80 Prozent der Cyberangriffe treffen KMU“, 11.05.2026, auf Basis des BSI-Lageberichts 2025 — dort auch der Anteil von rund 3 % Geschädigten unter den versicherten Unternehmen. gdv.de

Schadensbeispiele

Mailbombe

Unter einer Mailbombe versteht man das organisierte Verschicken einer Unzahl von E-Mails (mit oder ohne Anhängen), um die E-Mail-Kommunikation des Empfängers zu blockieren. Inzwischen bietet das Internet eine Vielzahl frei downloadbarer Tools, über die es möglich ist, tausende von Mails gleichzeitig an einen Empfänger zu versenden. Dies führt - abhängig von Stückzahl und Mailgröße - zu immensen Verzögerungen im Arbeitsalltag. Nicht selten dauert es mehrere Stunden, bis alle Mails empfangen wurden und man sich wieder z. B. der Kommunikation mit Kunden zuwenden kann. Es ist zudem möglich, dass der Mailserver durch die Bombe überlastet wird und gar keine Mails mehr verarbeitet werden können.

Schadenbeispiel:
Ein Callcenter wickelt u. a. für eine Direktbank die Kunden-, Telefon- und Mail-Hotline ab (First-Level). Ein falsch beratener Kunde der Bank startet aus Ärger über eine Anlageempfehlung eine Mailbombe, die aber natürlich beim Callcenter "einschlägt" und die Mailkommunikation dort lahmlegt. Es vergehen zwei Tage, in denen keinerlei Mails beantwortet werden können. Es entstehen Kosten für die Untersuchung und Überstunden der Belegschaft zur Aufarbeitung des Rückstands.

Datenmissbrauch

Datenmissbrauch hat ebenfalls viele Gesichter. Am häufigsten ist hier der betrügerische Missbrauch von Bank- und Kredit­kartendaten der Kunden eines Unternehmens, weil so sehr schnell Geld ergaunert werden kann. Auch das Ausspionieren eines Unternehmens ("Industriespionage") fällt unter diese Kategorie der Cyber-Risiken. Zugang kann der Täter über Schadsoftware (z. B. Keylogger), Hardware (z. B. gestohlener PC) oder über Mitarbeiter (z. B. "geborgten" Zugang) erhalten.

Schadenbeispiel:
Die Kundendatenbank eines Autohauses wird gehackt. Dabei erbeuten die Täter u. a. sämtliche gespeicherten Kredit­kartendaten der Kunden. Dem Autohaus entstehen Kosten für Forensik, technische Optimierung, Schadenersatzforderungen der betroffenen Banken, etc.

Datensabotage

Bei einem Datensabotageakt werden Daten beschädigt, verändert oder gelöscht. Dies kann über ein Schadprogramm erfolgen oder gezielt durch einen Eindringling vorgenommen werden.

Schadenbeispiel: Ein Auszubildender einer Werbeagentur nutzt seine Mittagspause dazu, im Betrieb einen Film herunterzuladen. Diesen legt er auf dem Firmenserver ab, wo ihn sich auch zwei Kollegen kopieren. Die Datei war mit einem Virus versehen, der beim Aufruf des Films die Computer befällt und sich über das Firmennetzwerk verbreitet. Der Virus löscht eine ganze Reihe von Dateien unwiederbringlich. Die Arbeit, die in diese Kundenaufträge investiert wurde, ist verloren - trotz angeordneter Überstunden können nicht alle Abgabetermine eingehalten werden. Es entstehen Kosten für die Forensik, technische Optimierung, Schadenersatzforderungen der Kunden, Kunden wandern ab und das Image der Firma hat schweren Schaden genommen.

DoS-Attacke (Denial of Service)

Denial of Service (kurz DoS; engl. für "Dienstverweigerung") bezeichnet in der Informationstechnik die Nichtverfügbarkeit eines Dienstes, der eigentlich verfügbar sein sollte. Obwohl es verschiedene Gründe für die Nichtverfügbarkeit geben kann, spricht man bei DoS in der Regel als der Folge einer Überlastung von Infrastruktursystemen. Dies kann durch einen mutwilligen Angriff auf einen Server, einen Rechner oder sonstige Komponenten in einem Datennetz verursacht werden. Wird die Überlastung von einer größeren Anzahl anderer Systeme verursacht, so wird von einer verbreiteten Dienstblockade oder Distributed Denial of Service (DDoS) gesprochen.

Schadenbeispiel:
Ein mittelständischer Versand für Outdoor- und Military-Zubehör betreibt auch einen erfolgreichen Onlineshop, dessen Anteil am Gesamtumsatz über die Jahre auf 70% anstieg. Aufgrund des Sortiments machen ein paar studentische Aktivisten aus "dem linken Lager" das Unternehmen als "Naziversand" aus und starten über ein Botnet eine DDoS-Attacke, bei der der Shop mehrere tausend Mal immer und immer wieder angefragt wird, bis der Server kapituliert. Da die Attacke eine komplette Woche fortgesetzt wird, ist der Shop erst nach einigen technischen Änderungen wieder erreichbar. Die entstandenen Kosten: Fehlersuche, technische Optimierung, entgangener Umsatz für eine Woche, Imageschaden wegen Nichterreichbarkeit, etc.

Digitale Erpressung

Digitale Erpressung kann in verschiedenen Formen auftreten. Die größte Verbreitung findet über sog. "Ransomware" statt, Schadprogramme wie z. B. der bekannte "BKA-Trojaner". Hier wird in der Regel der Zugriff auf den eigenen Rechner blockiert und suggeriert, dass diese Blockade aufgehoben wird, wenn man eine Zahlung tätigt (z. B. als Bußgeld "getarnt"). Allerdings gibt es natürlich auch Fälle, in denen Firmen mit angedrohten DDoS-Attacken zur Lösegeldzahlung erpresst werden. Auch die Drohung, erbeutete Kundendaten zu veröffentlichen, etc. ist ein häufiger Erpressungsansatz.

Schadenbeispiel: Hackern gelingt es, Zugriff auf die Patientenakten eines Allgemeinmediziners zu erlangen. Nachdem die Datenbank erfolgreich kopiert wurde, schreiben Sie den Praxisinhaber per Mail an und drohen mit der Veröffentlichung der Anamnesen - natürlich mit dem Vermerk, woher die Daten stammen. Gegen Zahlung einer gewissen Geldsumme via Western Union könne er die Veröffentlichung verhindern.

 


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